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Seitz berät Metro Gruppe beim Erwerb von Hitmeister

Hitmeister bietet online rund zehn Millionen Produkte für den Kauf und Verkauf im neuen und gebrauchten Zustand an.

Hitmeister bietet online rund zehn Millionen Produkte für den Kauf und Verkauf im neuen und gebrauchten Zustand an. Ähnlich wie beim US-Konzern Amazon werden viele Produkte auch bei Hitmeister vom Unternehmen selbst verschickt, hinzu kommen weitere rund 5.000 Marktplatzteilnehmer, die Produkte über den Hitmeister-Marktplatz anbieten.

Nach eigenen Angaben hat Hitmeister derzeit rund 2,5 Millionen Kunden und erwirtschaftete im vergangenen Jahr einen Umsatz von 43 Millionen Euro. Zu den Investoren zählen unter anderem Tiger Global und der European Founders Fund. Das Geschäft soll mit den bestehenden Händlern und Lieferanten weitergeführt werden, auch der Kölner Standort bleibt laut Real bestehen.

Real, der wie Media-Saturn zum Düsseldorfer Metro-Konzern gehört, will durch den Kauf seine Digitalisierungsbemühungen weiter fortsetzen. Derzeit leitet der Konzern seine eigene Aufspaltung in die Wege: Metro will zwei unabhängige börsennotierte Gesellschaften schaffen. Die heutige Metro AG würde dann im Wesentlichen aus Media-Saturn bestehen, die neue Geschäftseinheit würde die Cash & Carry-Märkte und die Real-Supermärkte unter ihrem Dach vereinen. Mit mehr als 200.000 Mitarbeitern und einem Umsatz von rund 59 Milliarden Euro ist Metro derzeit das größte deutsche Handelsunternehmen und zählt auch international zu den wichtigen Größen.


Berater Real

Seitz (Köln): Dr. Daniel Grewe (Federführung), Dr. Wolfgang Schüler, Dr. Patrick Nordhues (alle M&A), Dr. Isabel Rauch (Gesellschaftsrecht), Christian Schmitt (IP); Associates: Christoph Martens (Arbeitsrecht), Dr. Charlotte Kreuzberg (M&A)


Hintergrund

Seitz ist bei dieser Transaktion erstmals für Metro tätig gewesen und kam über einen Pitch ins Mandat. Damit sicherte sich die Kölner Kanzlei, die bereits für mittelgroße Deals einen Platz auf der Beraterliste von Bayer hat, ein Mandat für einen weiteren deutschen Konzern und beriet bei der aktuellen Transaktion umfassend auf Käuferseite.


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