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Seitz begleitet amerikanische Flowserve-Gruppe bei Betriebsschließung in Ludwigshafen

Die amerikanische Flowserve-Gruppe aus Irving/Texas schließt zum 31.12.2016 ihr Werk HALBERG für den Bau von Pumpen für Kraftwerke und Industrie in Ludwigshafen.

Die amerikanische Flowserve-Gruppe aus Irving/Texas mit weltweit mehr als 16.000 Beschäftigten in 50 Ländern und einem Jahresumsatz von rund 5 Mrd. USD schließt zum 31.12.2016 ihr Werk HALBERG für den Bau von Pumpen für Kraftwerke und Industrie in Ludwigshafen.

Die dort bislang hergestellten Produkte werden in andere Werke an internationalen Standorten von Flowserve verlagert. Von der Schließung betroffen sind alle ca. 250 Mitarbeiter des Werkes. Im Dezember 2015 konnte Flowserve unter Federführung von Seitz gemeinsam mit der IG Metall einen Interessenausgleich und Sozialplan abschließen, der unter anderem eine Transfergesellschaft beinhaltet. Im Rahmen der Verhandlung hatte die IG Metall mit der Forderung eines Tarifsozialplans gedroht und eine entsprechende Tarifkommission eingesetzt. Weiterhin hatten sich Politiker unterschiedlicher Parteien für den Erhalt des Standortes eingesetzt, unter anderem die Rheinland-Pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreier, die an einer Betriebsversammlung in Ludwigshafen teilnahm. Hintergrund für die Schließung des Werkes war vor allem der durch die Bundesregierung 2011 beschlossene Atomausstieg und der daraus resultierende drastische Rückgang des Umsatzes im Kraftwerksgeschäft.


Arbeitsrechtliche Berater Flowserve

Seitz (Köln): Dr. Marc Werner (Federführung), Axel von Netzer
Inhouse: Jürgen Müller-Methling (Regional HR Director)

Arbeitsrechtliche Berater Betriebsrat

Hoppe Weber Fogel (Mannheim): Tobias Hoppe
TBS Rheinland-Pfalz (Mainz): Thilo Baus
IG Metall: Günter Hoetzl, IG Metall Ludwigshafen-Frankenthal

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