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OSRAM einigt sich mit Gesamtbetriebsrat über Carve-Out in Deutschland unter arbeitsrechtlicher Begleitung von Seitz

Im Rahmen des weltweit laufenden Abspaltungsprozesses des traditionellen Lampengeschäfts hat OSRAM zwischenzeitlich eine Einigung mit dem Gesamtbetriebsrat über den Carve-Out in Deutschland unter arbeitsrechtlicher Begleitung von Seitz erzielt.

Im Rahmen des weltweit laufenden Abspaltungsprozesses des traditionellen Lampengeschäfts hat OSRAM zwischenzeitlich eine Einigung mit dem Gesamtbetriebsrat über den Carve-Out in Deutschland unter arbeitsrechtlicher Begleitung von Seitz erzielt.

Nach mehrmonatigen, intensiven Verhandlungen zwischen OSRAM, dem Gesamtbetriebsrat und der IG Metall konnte im Oktober 2015 ein umfassender Interessenausgleich und Sozialplan abgeschlossen werden, die als „Sozialer Rahmen“ die Grundlage und die wesentlichen Bedingungen für die arbeitsrechtliche Umsetzung des Carve-Outs in Deutschland regeln. Auch die Umsetzung der in diesem Zusammenhang anstehenden Betriebsübergänge gem. § 613a BGB sowie die rechtlichen Verfahrensregelungen sind Gegenstand des „Sozialen Rahmens“.

Von dem Carve-Out sind weltweit rund 12.000 Beschäftigte bei einem Umsatz von rund EUR 2 Milliarden betroffen. In Deutschland sind davon rund 3.000 Beschäftigte an den Standorten von OSRAM in München, Berlin, Eichstätt, Augsburg, Regensburg und Herbrechtingen betroffen, die im kommenden Jahr 2016 im Wege von Betriebsübergängen gem. § 613a BGB auf die neue Gesellschaft für das Lampengeschäft von OSRAM übergehen.

Im Arbeitsrecht setzt OSRAM seit Beginn des Carve-Out-Prozesses im April 2015 auf das in arbeitsrechtlichen Großprojekten erfahrene Arbeitsrechtsteam von Seitz. Die Kanzlei berät OSRAM seitdem in allen wesentlichen arbeitsrechtlichen Themen und ist Teil des HR-Verhandlungsteams für die weltweite Umsetzung des Carve-Outs.

Seitz verfügt als eine der wenigen Kanzleien in Deutschland über große Erfahrung in der Steuerung und Umsetzung von arbeitsrechtlichen Großprojekten. So begleitet die Kanzlei parallel beispielsweise die zurzeit größte arbeitsrechtliche Restrukturierung in Deutschland bei Karstadt sowie zuletzt den Carve-Out von Covestro für die Bayer AG.

Die Arbeitnehmervertreter des Gesamtbetriebsrats werden beraten durch die Augsburger Rechtsanwälte Benning Reinecke Nerlinger. Die Kanzlei berät den Gesamtbetriebsrat seit längerer Zeit bei Umstrukturierungen und anderen arbeitsrechtlichen Themen.


Vertreter OSRAM

Inhouse: Bettina Kahr-Geleng, Stefan Möhren
Seitz: Dr. Stefan Seitz, Dr. Marc Werner (beide federführend), Dr. Patrick Esser, Andrea Klein

Vertreter Gesamtbetriebsrat

Benning Reinecke Nerlinger: Alexander Nerlinger

Vertreter IG Metall

Michael Knuth (IG Metall Bayern)
 

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